Pflegeimmobilien

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Pflegeimmobilien zur Geldanlage sind renditestark, konjunkturunabhängig und werden vom Staat refinanziert und gefördert. Bis 2050 soll sich der Bedarf nach Pflegeimmobilien verdoppeln. Erfahren Sie jetzt worauf Sie achten sollten und woran Sie einen Vertrauenswürdigen Initiator erkennen können.

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Pflegeimmobilie als Kapitalanlage
Pflegeimmobilie als Kapitalanlage

Bedarf nach Pflegeimmobilien steigt kontinuierlich

Der Bedarf nach stationären Pflegeeinrichtungen steigt kontinuierlich. Das liegt insbesondere am Zuwachs der hochbetagten Menschen mit 80 und mehr Jahren. Der im April 2002 erschienene vierte Altenbericht der Sachverständigenkommission, welcher im Auftrag der Bundesregierung erstellt wurde, geht davon aus, dass 2020 bereits 5,1 Mio. Menschen dieser Altersgruppe in Deutschland leben werden. 2050 sollen es 7,9 Mio. sein, was etwa 11 % der gesamtdeutschen Bevölkerung ausmacht. (HINWEIS: am 6. Oktober 2015 wurde der Siebte Altenbericht von der Kommission fertiggestellt und an Ministerin Schwesig übergeben. Veröffentlicht wird er noch 2016.)

Quelle: Statistisches Bundesamt © Statista 2015

(Quelle: Link zur Grafik bei Statista).

Mit der Zahl der hochbetagten Menschen steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen durch das zunehmende auftreten chronischer Krankheiten. In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der pflegebedürftigen Menschen von unter 2.400.000 Fällen auf ca. 3.000.000 Fälle anwachsen. In den folgenden 30 Jahren, also bis 2050, wird sich die Zahl noch einmal verdoppeln, so daß es etwa 4.600.000 Pflegefälle in Deutschland gibt.

Ebenso geht das Bundesamt für Statistik davon aus, dass sich der Anteil der über 80-Jährigen bis 2050 verdreifachen wird (Quelle: Link zum PDF-Dokument).

Die logische Konsequenz aus diesen Entwicklungen ist ein immens hoher Pflegebedarf.

Wachsendem Bedarf steht kaum Angebot gegenüber

Eine Vielzahl der heute im Betrieb befindlichen Pflegeheime sind 30 Jahre oder älter. In den nächsten zehn Jahren müssen aufgrund des steigenden Bedarfs etwa 4.300 Pflegeheime neu errichtet werden. Dieser Bedarf ergibt sich aus etwa 2000 vollständig neu zu errichtenden Pflegeimmobilien, sowie etwa 2.300 Pflegeeinrichtungen die aufgrund Alters ersetzt werden müssen. Das Auseinanderdriften von Pflegeangebot in Form von Pflegeimmobilien und Pflegenachfrage durch immer mehr ältere Menschen wird für einen Nachfrageüberhang sorgen.

Zusammengefasst:

  • Etwa 320.000 Plätze für die stationäre Pflege sollen bis 2030 zusätzlich notwendig werden.
  • In Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen gibt es schon heute lange Wartelisten.
  • Niedrige Geburtenraten haben eine immer größer werdende Altersschere der Bevölkerung zur Folge.
  • Die Pflege durch Familienangehörige im Alter ist nicht mehr unbedingt gewährleistet. Es gilt, sich frühzeitig um die Altersvorsorge zu kümmern.
Pflegeimmobilien werden gefördert
Pflegeimmobilien werden gefördert

Was sind Pflegeimmobilien und welche werden gefördert?

Grundsätzlich muss bei allen Pflegeappartements zwischen solchen unterschieden werden die förderfähig sind und solchen die nicht förderfähig sind. Förderfähig heißt, dass der Betreiber durch das Sozialamt über einen bestimmten Aufteilungsschlüssel die Gesamtkosten für die Pflege erstattet bekommt. Grundsätzlich förderfähig sind Einrichtungen medizinischer Art. Dazu gehören etwa

  • Psychatrische Anstalten,
  • Heime für Behinderte,
  • Hospize und
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen.

Immobilien aus der Kategorie "Altersgerechtes Wohnen" oder "Service Wohnen" sind nicht förderfähig.

Was sind Pflegeimmobilien?
Was sind Pflegeimmobilien?

Wie sieht die Förderung von Pflegeimmobilien konkret aus?

Der Betrieb einer Pflegeimmobilie wird vom Staat gefördert. Förderung bedeutet, dass der Betreiber die Kosten vom jeweiligen Sozialträger ersetzt bekommt, sollte der oder die Pflegebedürftige sich die Kosten nicht leisten können. Die Voraussetzungen für die Förderung sind:

  • ganztägige Pflege und Betreuung
  • Pflege durch ausgebildete Fachkräfte und Pflegepersonal
  • selbstständige Bewirtschaftung

Die Pflegeleistung selbst wird von der zuständigen Pflegeversicherung übernommen und ist Teil des sog. Heimentgelts. Die Kosten für Unterkunft und Bewirtung sowie die Kosten der Investition durch Miete werden entweder durch den pflegebedürftigen Bewohner oder durch das Sozialamt getragen.

Konjukturunabhängig

Pflegeimmobilien sind Unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation und damit nicht anfällig für Krisen oder Börsencrashs. Denn gealtert wird immer. Wer in Pflegeplätze zur Kapitalanlage investiert, erhält deshalb die Sicherheit kontinuierlich Renditen zu erwirtschaften, egal wo der Dax oder Goldpreis gerade steht. Konjunkturunabhängig zu sein bedeutet für Kapitalanleger Sicherheit und Gewinn gleichermaßen.

Rendite der Kapitalanlage: abhängig vom Betreiber

Grundsätzlich ist der Erfolg einer Investition in Pflegeimmobilien vom Betreiber der Einrichtung maßgeblich abhängig. Damit zusammen hängt auch die Ausschüttung der jeweiligen Rendite. Bevor Sie sich also für eine derartige Kapitalanlage im Pflegebereich entscheiden, sollten Sie darauf achten,

  • dass der Betreiber schon mindestens 8, besser 10 Jahre erfolgreich in diesem Segment tätig ist
  • dass der Betreiber außerhalb der vorgeschlagenen Investition über mindestens 1000 Referenzbetten verfügt
  • mindestens 4,00 % Rendite ausschüttet

Zudem sollten auch bei Pflegeimmobilien die klassischen Standortfaktoren berücksichtigt werden

  • befindet sich die Immobilie in einer guten oder sehr guten Lage?
  • wie verhält sich das Pflegeangebot und die Nachfrage nach Pflegeimmobilien konkret in der Stadt?
  • wie ist die Anbindung an die öffentliche Nahversorgung, insbesondere Krankenhäuser und andere Medizinische Einrichtungen?
  • ist das Gebäudekonzept geeignet für eine Pflegeimmobilie? Stellen Sie sich selbst die Frage:

Würde ich jemanden aus meiner Familie prinzipiell in die Hände dieser Entrichtung geben? Könnte sich diese Person hier wohl fühlen?

  • beträgt das Verhältnis von Einzel- und Doppelbettzimmern mindestens 80 / 20? Also sind 8 von 10 Zimmern Einzelzimmer?
  • verfügen die Einzelzimmer über ein eigenes Bad?
  • ist das Objekt Rollstuhlgeeignet?
  • ist sicher, dass das Objekt nach der DIN-Norm 18025 errichtet wurde?

Marktentwicklung: erhöhtes Transaktionsvermögen bei hoher Rendite

Der Investmentmarkt für Pflegeimmobilien setzt sein rasantes Wachstum der letzten Jahre weiterhin fort. Das Immobilienberatungsunternehmen CBRE Group registrierte im ersten Halbjahr 2016 ein Transaktionsvolumen von rund 863 Millionen Euro und somit bereits jetzt soviel wie im gesamten Vorjahr (Quelle: News CBRE Group).

Die Nachfrage nach deutschen Pflegeimmobilien ist bei ausländischen Immobilieninvestoren besonders hoch, sodass es in den nächsten Jahren vermehrt Portfoliokäufe geben wird. Die größte Käufergruppe stammt aus den Benelux-Staaten. Deutsche Käufer sind dennoch für zwei Drittel des Transaktionsvolumens verantwortlich. Grund dafür ist die Höhe der erzielbaren Renditen, die deutlich über denen von Bürogebäuden oder anderen klassischen Immobiliensegmenten liegt.

„Für langfristig verpachtete Objekte mit moderner, hochwertiger Ausstattungsqualität und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten an nachhaltigen Standorten liegt die Nettospitzenrendite gegenwärtig zwischen 175 und knapp 215 Basispunkten über den Renditen für Top-Objekte aus dem Büro- und Einzelhandelssegment“, so Dirk Richolt, Head of Real Estate Finance bei CBRE in Deutschland (Quelle: Pressemitteilung vom 5.3.2015).

Pflegeimmobilien / Pflegeappartments in Deutschland als beliebte Kapitalanlage. Foto: Christoph Stammer
Pflegeimmobilien / Pflegeappartments in Deutschland als beliebte Kapitalanlage. Foto: Christoph Stammer

Zusammenfassung und Angebote

Die Zahl pflegebedürftiger Personen wird in Deutschland ein nie gekanntes Ausmaß annehmen. Diese Marktveränderung ist eine Chance für eine Investition in Pflegeimmobilien. Wer auf die Förderfähigkeit acht gib, kann durch die staatliche Refinanzierung des Heimentgelts sicher sein, die konjunkturunabhängige Rendite ausgeschüttet zu bekommen. Da Pflegeimmobilien in die Kategorie "Spezialimmobilien" fallen, sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere Betreiber und Standort passen.

Die Vorteile zusammengefasst:

  1. Kapitalaufbau durch Aufnahme eines Darlehens zu aktuell geringen Zinsen
  2. Mieteinnahmen, die die zügige Abzahlung des Darlehens garantieren
  3. Unabhängigkeit von Finanzmärkten und der Börse
  4. Im Fall des Eigenbedarfs ist die Pflegeimmobilie bereits vorhanden und die Familie wird nicht finanziell belastet
  5. Stabile Kalkulationsgrundlage für die Investoren
  6. Zusammenspiel von Sicherheit und Renditen für Anleger, die weniger risikobereit sind
  7. Soziales Engagement

Investitionen in Seniorenresidenzen stellen aufgrund genannter Entwicklungen des Pflegemarkts und der zu erwartenden Mietrendite ein sinnvolle Kapitalanlage dar. Bei Interesse an einer Investition in eine Pflegeimmobilie fragen sie

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